Frankenheim

...aus der Ortsgeschichte von 1104 von William Ohme und zahlreichen Ergänzungen

Um das Jahr 1104 als Graf Wiprecht von Grötzsch, Markgraf von Meißen, unter dem Kaiser Heinrich V. war, der auf den Kriegszügen Heinrich IV. große Heldentaten verrichtet hatte, holten Scharen deutscher Bauern aus der Gegend, wo seine Mutter Sigena in Langenfeld verheiratet war.
Es ist in der Nähe des Klosters Schwarzach bei Würzburg.
Da in unserer Gegend die Sorben ansässig und Heiden waren, welche in der Völkerwanderung um 375 - 450 (nach Ch?.), nach dem die Germanen westwärts zogen, von Osten her bis zur Saale vordrangen und besiedelten, wurden 929 von Heinrich unterworfen. ... So war es heilige Pflicht, den Christlichen Glauben zu verbreiten.
Und so kam es, das Graf Wiprecht von Grötzsch, Markgraf von Meißen und fränkische Kolonisten nordwärts zogen und hier auf einen sorbischen Ort, der an einem Quellgraben lag, längst des Grabens war ein schmaler Auenlehmstreifen vorhanden, auf und mit dem man Häuser errichten konnte.
Man drängte die Sorben zurück, die ihren Sitz östlich der Kirche vielleicht auch Kirche und Schule noch mit innehatten
(Anmerkung: kann auch verlassen sein?)
Und hier sollten die fränkischen Kolonisten ihr Heim haben. Es entstand somit Frankenheim.
Mitten in den Sorben (Heiden) entstand eine christliche Siedlung, was auch nicht ohne Zutun des Abt von Pegau geschah.